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Command Builder · Netzwerk

SSH Command Builder

Vom einfachen Login bis zum Port-Forwarding-Tunnel: Host, Benutzer und Optionen eintragen — darunter erscheint der fertige ssh-Befehl mit Erklärung für jeden Parameter. Die Seite baut nur den Befehl zusammen, verbunden wird sich hier nirgends.

Vorlage übernehmen:

Leer lassen, um deinen lokalen Benutzernamen zu verwenden.

Optionen

Local Port Forwarding (-L)

Macht einen entfernten Dienst lokal erreichbar: lokaler Port → durch den Tunnel → Ziel-Host:Ziel-Port.

Erweiterte Optionen

Remote Port Forwarding (-R)

Gegenrichtung: Ein Port auf dem Server wird zu einem Dienst auf deiner Seite getunnelt.

Generierter Befehl

ssh -i ~/.ssh/id_ed25519 niclas@192.168.10.20

Das bedeuten die Parameter

-i
Privater SSH-Schlüssel für die Anmeldung. Ohne -i probiert SSH automatisch die Standard-Schlüssel in ~/.ssh durch — nötig ist die Option nur bei mehreren oder ungewöhnlich benannten Schlüsseln.
niclas@192.168.10.20
Zielserver — IP-Adresse oder Hostname, mit Benutzername und @ davor.

Port-Forwarding: der unterschätzte Alltagshelfer

Mit -L (Local Port Forwarding) holst du dir einen Dienst, der nur auf dem Server erreichbar ist, sicher auf deinen Rechner: ssh -L 8006:localhost:8006 niclas@192.168.10.20 macht die Proxmox-Oberfläche unter https://localhost:8006 verfügbar — ohne den Port im Netz zu öffnen. Der Ziel-Host wird dabei aus Sicht des Servers aufgelöst: localhost bedeutet „der Server selbst“. Mit -N dazu bleibt die Verbindung ein reiner Tunnel ohne Shell.

Schlüssel statt Passwort

Ein SSH-Key (ssh-keygen -t ed25519) ist bequemer und sicherer als jedes Passwort. Liegt er unter einem Standardnamen wie ~/.ssh/id_ed25519, findet SSH ihn automatisch — -i brauchst du nur bei mehreren oder ungewöhnlich benannten Schlüsseln. Für Sprünge über einen Zwischenhost ist -J (ProxyJump) die sichere Wahl: Anders als Agent-Forwarding (-A) bekommt der Zwischenhost deine Schlüssel dabei nie zu sehen.

Alle Optionen im Überblick

OptionBedeutungErklärung
HostHostZielserver — IP-Adresse oder Hostname, mit Benutzername und @ davor.
-pPortVerbindet auf einen abweichenden SSH-Port. Der Standardport 22 muss nicht angegeben werden — der Builder lässt -p 22 deshalb automatisch weg.
-iIdentity File (privater Schlüssel)Privater SSH-Schlüssel für die Anmeldung. Ohne -i probiert SSH automatisch die Standard-Schlüssel in ~/.ssh durch — nötig ist die Option nur bei mehreren oder ungewöhnlich benannten Schlüsseln.
-vAusführliche AusgabeZeigt Details zum Verbindungsaufbau — das erste Mittel bei „Permission denied“ und Timeout-Problemen.
-CKompressionKomprimiert die Verbindung — hilft nur über langsame Leitungen, im LAN eher kontraproduktiv.
-NKeinen Befehl ausführenBaut nur die Verbindung auf, ohne eine Shell zu starten — typisch für reines Port-Forwarding.
-TKein Terminal (-T)Fordert kein Terminal an — für Skripte und Tunnel.
-AAgent-ForwardingReicht deinen lokalen SSH-Agenten weiter — du kannst dich vom Server aus mit deinen Schlüsseln weiterverbinden. ⚠ Mit -A kann ein kompromittierter Server deine SSH-Schlüssel für eigene Verbindungen missbrauchen, solange du verbunden bist.
-XX11-ForwardingZeigt grafische Programme vom Server auf deinem lokalen Display an. ⚠ X11-Forwarding gibt dem Server Zugriff auf dein lokales Display — Tastatureingaben anderer Fenster können mitgelesen werden.
-LLocal Port Forwarding (-L)Macht einen entfernten Dienst lokal erreichbar: lokaler Port → durch den Tunnel → Ziel-Host:Ziel-Port. Ziel-Host wird aus Sicht des SSH-Servers aufgelöst — localhost bedeutet also „auf dem Server selbst“.
-RRemote Port Forwarding (-R)Gegenrichtung: Ein Port auf dem Server wird zu einem Dienst auf deiner Seite getunnelt.
-JProxyJump (-J)Verbindet über einen Zwischenhost (Jump-Host) — die sichere Alternative zu Agent-Forwarding.
Befehl auf dem Server (optional)Befehl auf dem Server (optional)Wird nach dem Verbinden ausgeführt; danach endet die Sitzung.

Häufige Fragen

Warum lässt der Builder -p 22 weg?

Port 22 ist der SSH-Standard — ohne Angabe verbindet ssh ohnehin dorthin. Der Builder gibt -p nur aus, wenn ein abweichender Port eingetragen ist; das hält den Befehl kurz und lesbar.

Was bringt mir Local Port Forwarding (-L) im Homelab?

Du erreichst damit Weboberflächen, die nur auf dem Server lauschen, sicher durch den SSH-Tunnel: ssh -L 8006:localhost:8006 root@proxmox macht die Proxmox-Oberfläche unter https://localhost:8006 auf deinem Rechner verfügbar — ohne den Port im Netz zu öffnen.

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