Command Builder · Netzwerk
iperf3 Command Builder
Schafft dein LAN wirklich Gigabit — und was bremst das WLAN? iperf3 misst den echten Durchsatz zwischen zwei Geräten. Hier stellst du dir den passenden Befehl zusammen: Modus wählen, Optionen anhaken, Befehl kopieren — jeder Parameter wird erklärt.
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Generierter Befehl
iperf3 -c 192.168.10.20Das bedeuten die Parameter
-c- IP oder Hostname des iperf3-Servers — dort muss iperf3 -s laufen.
So läuft eine Messung ab
iperf3 braucht immer zwei Seiten: Auf dem einen Gerät startest du iperf3 -s (Server), auf dem anderen den Client-Befehl mit -c und der IP des Servers. Gemessen wird der Durchsatz zwischen genau diesen beiden Punkten — so findest du heraus, ob das Kabel, der Switch oder erst das WLAN bremst. Standardmäßig sendet der Client zum Server (Upload); mit -R drehst du die Richtung um und misst den Download.
Typische Stolperfallen
Ein einzelner TCP-Stream lastet schnelle Verbindungen ab 2,5 GbE oft nicht aus — teste dann mit -P 4 parallelen Streams. Fürs WLAN lohnt der UDP-Modus (-u): Er zeigt Jitter und Paketverlust, sendet ohne -b-Angabe aber nur 1 Mbit/s — deshalb blendet der Builder das Bandbreiten-Feld automatisch ein. Und: Miss zuerst per Kabel als Referenz, sonst weißt du nicht, ob das WLAN oder der Server limitiert.
Alle Optionen im Überblick
| Option | Bedeutung | Erklärung |
|---|---|---|
-s | Server (wartet auf Tests) | Startet iperf3 als Server — auf dem Gegenüber läuft dann der Client-Befehl. |
-c | Server (Gegenstelle) | IP oder Hostname des iperf3-Servers — dort muss iperf3 -s laufen. |
-p | Port | Abweichender Port — der iperf3-Standard 5201 wird automatisch weggelassen. |
-t | Testdauer | Testdauer in Sekunden — 30 s glätten Ausreißer besser als der Standard von 10 s. |
-P | Parallele Streams | Mehrere Verbindungen gleichzeitig — nötig, um schnelle Links (2,5/10 GbE) wirklich auszulasten. |
-R | Reverse Mode | Dreht die Richtung um: Der Server sendet, du empfängst — misst also deinen Download. |
-u | UDP statt TCP | Testet mit UDP — zeigt Jitter und Paketverlust, interessant für WLAN und VoIP. |
-b | Bandbreite (UDP) | Senderate für den UDP-Test, z. B. 100M oder 1G. Ohne diese Angabe sendet iperf3 bei UDP nur 1 Mbit/s — deshalb erscheint das Feld automatisch, sobald UDP aktiv ist. |
-i | Ausgabe-Intervall | Abstand der Zwischenwerte in Sekunden; 0 schaltet sie ab. |
-J | JSON-Ausgabe | Ergebnis als JSON — praktisch für Skripte und Monitoring. |
Häufige Fragen
Was macht iperf3 -R (Reverse Mode)?
Normalerweise sendet der Client zum Server — du misst also deinen Upload. Mit -R dreht sich die Richtung um: Der Server sendet, der Client empfängt, du misst deinen Download. So testest du beide Richtungen, ohne die Geräte zu tauschen.
Warum zeigt iperf3 weniger als meine Leitung schaffen sollte?
Ein einzelner TCP-Stream reizt schnelle Links oft nicht aus. Teste mit mehreren parallelen Streams (-P 4) und länger als 10 Sekunden (-t 30). Bleibt der Wert niedrig, sind meist CPU, Kabel/Negotiation (1 GbE statt 2,5 GbE) oder WLAN der Flaschenhals — nicht iperf3.
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