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Command Builder · Storage & Benchmark

smartctl Command Builder

Merkt die Platte selbst, dass sie stirbt? smartctl fragt die SMART-Daten deiner Laufwerke ab. Hier stellst du den passenden Befehl zusammen — vom schnellen Health-Check bis zum Langtest, jede Option erklärt. Ausgeführt wird hier nichts, du kopierst nur Text.

Vorlage übernehmen:

Was möchtest du tun?

Alle Laufwerke auflisten: smartctl --scan oder lsblk.

Erweiterte Optionen

Generierter Befehl

smartctl -H /dev/sda

Das bedeuten die Parameter

-H / -a / -A / -l / -i / -c
Die Kurzantwort der Platte selbst: PASSED oder FAILED — der schnellste Gesundheitscheck.
/dev/sda
Das zu prüfende Laufwerk — /dev/sda, /dev/nvme0 oder ähnlich; smartctl braucht Root-Rechte (sudo).

Die Werte, auf die es ankommt

smartctl -H liefert nur das Urteil der Platte selbst (PASSED/FAILED) — das schlägt oft erst kurz vor dem Totalausfall an. Aussagekräftiger sind die Attribute (-A): Bei HDDs sind Reallocated_Sector_Ct und Current_Pending_Sector die Frühwarnzeichen — beide sollten 0 sein und vor allem nicht steigen. Bei SSDs zählt der Abnutzungsindikator (je nach Hersteller Wear_Leveling_Count oder Percentage_Used).

So laufen Selbsttests ab

Ein Selbsttest (-t short oder -t long) läuft in der Firmware des Laufwerks, nicht auf deinem Rechner: Der Befehl kehrt sofort zurück, die Platte arbeitet den Test im Hintergrund ab und bleibt dabei benutzbar. Das Ergebnis holst du dir später mit dem Selbsttest-Log (-l selftest) ab — im Builder gibt es dafür das Preset „Testergebnis abfragen“. Der Kurztest dauert etwa zwei Minuten, der Langtest liest die gesamte Oberfläche und braucht bei großen HDDs viele Stunden.

Alle Optionen im Überblick

OptionBedeutungErklärung
Was möchtest du tun?: testSelbsttest startenStartet einen Selbsttest auf dem Laufwerk — er läuft im Hintergrund in der Laufwerks-Firmware weiter.
-H / -a / -A / -l / -i / -cBerichtWelche SMART-Informationen ausgegeben werden.
-HSMART Health (-H)Die Kurzantwort der Platte selbst: PASSED oder FAILED — der schnellste Gesundheitscheck.
-aAlle SMART-Daten (-a)Alles auf einmal: Geräteinfos, Health, Attribute, Fehler-Log und Selbsttest-Log.
-AAttribute (-A)Die einzelnen SMART-Werte — besonders interessant: Reallocated_Sector_Ct, Current_Pending_Sector und bei SSDs der Wear-Level.
-l errorFehler-Log (-l error)Die von der Platte protokollierten Fehler — leer ist hier ein gutes Zeichen.
-l selftestSelbsttest-Log (-l selftest)Die Ergebnisse vergangener Selbsttests — hier schaust du nach, wie ein gestarteter Test ausgegangen ist.
-iGeräteinfos (-i)Modell, Seriennummer, Firmware und ob SMART aktiviert ist.
-cFähigkeiten (-c)Was das Laufwerk unterstützt — inklusive der voraussichtlichen Dauer der Selbsttests.
-tTestart (-t)Welcher Selbsttest gestartet wird. ⚠ Der Selbsttest läuft im Hintergrund in der Firmware des Laufwerks — der Befehl kehrt sofort zurück, das Laufwerk bleibt benutzbar.
-t shortshort — Kurztest (~2 Min.)Prüft Elektronik und einen kleinen Teil der Oberfläche — der Routine-Check.
-t longlong — ausführlich (Stunden)Liest die komplette Oberfläche — findet schwebende Sektoren, dauert bei großen HDDs viele Stunden.
-t conveyanceconveyance — TransportschädenKurzer Test auf Transportschäden — sinnvoll nach dem Versand einer Platte; nicht jedes Laufwerk unterstützt ihn.
LaufwerkLaufwerkDas zu prüfende Laufwerk — /dev/sda, /dev/nvme0 oder ähnlich; smartctl braucht Root-Rechte (sudo).
-dGerätetyp (-d)Nur nötig, wenn die automatische Erkennung scheitert — typisch bei USB-Gehäusen.
-d satsatSATA-Platte hinter einem USB-Adapter — der häufigste Fall, wenn die Erkennung fehlschlägt.
-d nvmenvmeNVMe-SSDs — meist automatisch erkannt.
-d scsiscsiSAS-/SCSI-Laufwerke, z. B. an HBAs.

Häufige Fragen

Führt LabKompass den Test auf meiner Platte aus?

Nein. Der Builder erzeugt nur den Befehlstext zum Kopieren — ausführen musst du ihn selbst per SSH oder Terminal auf dem Rechner, an dem das Laufwerk hängt. smartctl braucht dort Root-Rechte (sudo) und das Paket smartmontools.

Mein Laufwerk hängt an USB und smartctl findet nichts — was tun?

USB-Gehäuse reichen SMART-Befehle oft nicht sauber durch. Meist hilft der Gerätetyp sat (-d sat), der den SATA-Übersetzungsmodus erzwingt. Klappt auch das nicht, unterstützt der USB-Controller schlicht kein SMART.

Wie oft sollte ich Selbsttests laufen lassen?

Eine bewährte Routine im Homelab: wöchentlich ein Kurztest, monatlich ein Langtest — bei NAS-Systemen wie TrueNAS oder unRAID lässt sich das direkt als Zeitplan einrichten. Wichtiger als der Test selbst ist, die Ergebnisse auch anzusehen oder sich benachrichtigen zu lassen.

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