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Tool · Break-even

Upgrade-Break-even-Rechner

Der alte Server läuft doch noch — aber er zieht 80 Watt im Leerlauf. Hier rechnest du aus, nach wie vielen Monaten sich ein sparsames neues Gerät allein über die Stromrechnung bezahlt macht.

Typisches Szenario übernehmen:

Amortisation

12,3 Mon.

bei 220 € Netto-Invest

Stromersparnis / Jahr

214,62 €

70 W weniger im Schnitt

Bilanz nach 5 Jahren

+853 €

Ersparnis minus Anschaffung

Gerechnet wird nur der Stromverbrauch — Faktoren wie Lautstärke, Platz, Abwärme und Leistung bleiben außen vor. Die Preset-Werte sind grobe Erfahrungswerte für den Idle-lastigen Dauerbetrieb; miss den echten Verbrauch deines Altgeräts am besten mit einem Zwischenstecker-Messgerät. Faustregel bei 0,35 €/kWh: Jedes dauerhaft eingesparte Watt bringt rund 3 € pro Jahr.

Die Rechnung dahinter

Ein Gerät im Dauerbetrieb verbraucht pro dauerhaft anliegendem Watt rund 8,76 kWh im Jahr — bei 35 Cent pro kWh also etwa 3 €. Spart ein neuer Mini-PC 70 W gegenüber dem alten Xeon-Tower, sind das über 210 € pro Jahr. Ein 220-€-Gerät hat sich dann nach gut einem Jahr bezahlt gemacht — und spart danach jedes weitere Jahr denselben Betrag.

Woran die Rechnung in der Praxis scheitert

Der häufigste Fehler: den Verbrauch des Altgeräts zu schätzen statt zu messen. Ein Zwischenstecker-Messgerät über 24 Stunden liefert den ehrlichen Durchschnittswert — oft liegt der niedriger als gedacht, weil der Server eben doch meistens idle ist. Umgekehrt lohnt sich vor dem Neukauf ein Blick auf Optimierungen am Bestand: BIOS-Einstellungen, Powertop und das Stilllegen ungenutzter Komponenten holen aus alter Hardware oft schon 10–20 W heraus, ganz ohne Investition.

Häufige Fragen

Ab wann lohnt sich ein sparsamerer Server finanziell?

Wenn die Anschaffung sich über die Stromersparnis in einer Zeit amortisiert, die deutlich kürzer ist als die erwartete Nutzungsdauer — als Faustregel unter drei bis vier Jahren. Die Rechnung: Kaufpreis geteilt durch (eingesparte Watt × 8,76 kWh × Strompreis pro Jahr). Genau das rechnet der Rechner oben.

Wie finde ich heraus, wie viel mein alter Server wirklich zieht?

Messen statt schätzen: ein Steckdosen-Messgerät oder eine Messsteckdose (z. B. Shelly) für mindestens einen typischen Tag, nicht nur einen Moment. Datenblatt-Angaben und Netzteilgrößen sagen über den realen Idle-Verbrauch fast nichts aus — und der Idle-Wert dominiert bei 24/7-Betrieb die Rechnung.

Verkürzt der Verkauf des Altgeräts die Amortisation?

Ja, und oft deutlich: Der Erlös reduziert die effektiven Anschaffungskosten direkt. Ein Beispiel: Bringt das Altgerät noch ein Viertel des Neupreises ein, sinkt die Amortisationszeit um genau dieses Viertel. Ehrlich rechnen heißt aber auch: Umzugsaufwand und Neueinrichtung kosten Zeit, die in keiner Formel steht.

Lohnt ein Upgrade auch aus anderen Gründen als Strom?

Häufig ja — nur gehört das nicht in die Amortisationsrechnung, sondern daneben: moderne Hardware-Transcoding-Engines, mehr RAM für VMs, geringere Lautstärke und Abwärme, aktueller Plattform-Support. Wenn die Stromrechnung allein das Upgrade nicht rechtfertigt, können diese Punkte das Zünglein an der Waage sein — als bewusste Entscheidung statt schöngerechneter Zahlen.

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