Tool · Kostenvergleich
Cloud vs. Selfhosting-Rechner
10 € im Monat für 2 TB Cloud-Speicher klingen harmlos — über fünf Jahre sind das 600 €. Hier vergleichst du das Abo ehrlich mit einem eigenen NAS: Hardware plus Strom gegen die Abo-Summe, inklusive Break-even-Punkt.
Cloud-Abo übernehmen (Listenpreise, Stand 08/2026):
Selfhosting-Setup übernehmen:
Cloud über 5 Jahre
599 €
9,99 € × 12 Monate × 5 Jahre
Selfhosting über 5 Jahre
857 €
550 € Hardware + 61 € Strom/Jahr
Break-even
9,4 Jahre
liegt außerhalb des Zeitraums
Der Vergleich hinkt bewusst ein wenig: Ein NAS kann mehr als ein Cloud-Abo (Medienserver, Backups aller Geräte, keine Upload-Limits), kostet dafür aber Einrichtungszeit und Verantwortung — und ein Off-site-Backup (z. B. verschlüsselt zu einem Storage-Anbieter oder eine Platte bei Verwandten) kommt bei wichtigen Daten noch dazu. Nach der Nutzungsdauer fallen zudem Ersatzplatten an. Die Rechnung zeigt die reine Kostenseite — entscheiden musst du mit allen Faktoren.
Was die reine Kostenrechnung übersieht
Finanziell gewinnt das NAS fast immer — die spannendere Frage ist, was du mit den Zahlen vergleichst. Fürs Cloud-Abo sprechen: null Einrichtungsaufwand, Zugriff von überall ohne VPN, und der Anbieter kümmert sich um Ausfälle und Off-site-Kopien. Fürs eigene NAS sprechen: Es sichert alle Geräte der Familie statt eines Kontos, es kann nebenbei Medienserver und Fotoarchiv sein, der Speicher wächst für den Preis einer Festplatte statt einer Abo-Stufe — und die Daten bleiben bei dir.
Die ehrliche Selfhosting-Rechnung
Wer die Cloud komplett ersetzt, übernimmt auch ihre Pflichten. Ein NAS ohne zweite Kopie ist kein Backup — für wichtige Daten gehört eine Off-site-Sicherung dazu, etwa verschlüsselt zu einem günstigen Storage-Anbieter (oft 1–2 € pro TB und Monat) oder als rotierende Festplatte bei Verwandten. Rechne diese Position mit ein, wenn du fair vergleichen willst. Häufig ist die beste Antwort ein Hybrid: das NAS als Hauptspeicher, ein kleines Cloud- oder Storage-Kontingent nur für das Unersetzliche.
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