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Tool · ZFS

ZFS-Kapazitätsrechner

Wie viel Platz bleibt in deinem ZFS-Pool wirklich übrig? Der Rechner bildet nach, wie OpenZFS den Platz ausweist: Parität, RAIDZ-Padding, Verwaltungsbereiche und die Slop-Reserve — für Mirror und RAIDZ, auch mit mehreren vdevs.

Nutzbar (leerer Pool)

28,94 TiB

≈ 31,82 TB — so viel zeigt zfs list als AVAIL

Rohkapazität

48 TB

6 Platten · 43,66 TiB

Ausfalltoleranz

2 Platten

Aufschlüsselung der Kapazität
Rechnerischer DatenanteilPlatten minus Parität bzw. Spiegelkopien — die Zahl aus einfachen RAID-Rechnern.32 TB · 29,1 TiB
Datenanteil eines 128-KiB-BlocksRAIDZ füllt jeden Block auf ein Vielfaches von Parität + 1 auf. ZFS rechnet die Anzeige mit diesem Verhältnis.66,7 % (ideal 66,7 %)
Slop-ReserveRund 3 % (höchstens 128 GiB) hält ZFS zurück, damit ein voller Pool verwaltbar bleibt — z. B. zum Löschen.117,3 GiB
Bis 90 % füllenDarüber wird ein Pool spürbar langsamer; plane Wachstum und Snapshots mit ein.26,05 TiB

Für VM-Disks (ZVOLs) und Datenbanken mit kleinen Blöcken sind Mirror-vdevs meist die bessere Wahl: mehr IOPS und kein Padding-Verlust.

Halte im Betrieb mehr als 10 % frei: Fast volle Pools werden langsamer, weil ZFS dann aufwendiger nach freiem Platz sucht. Snapshots belegen zusätzlich Platz, solange sie geänderte Daten festhalten.

Näherung für einen leeren Pool aus gleich großen, ganzen Platten mit OpenZFS-Standardparametern, nachgebildet aus dem OpenZFS-Quellcode. Hersteller rechnen dezimal (1 TB = 10¹² Byte), zfs und zpool zeigen binär (1 TiB = 2⁴⁰ Byte) — deshalb wirkt jede Platte „kleiner“. Kompression erhöht den nutzbaren Platz, Snapshots, ZVOLs mit kleiner Blockgröße und Reservierungen verringern ihn.

Warum zfs list weniger zeigt als „Platten minus Parität“

Einfache RAID-Rechner ziehen nur die Parität ab. ZFS verliert zusätzlich etwas Platz an drei Stellen: Jede Platte bekommt eine kleine Reserve-Partition und Verwaltungsbereiche (Labels), RAIDZ füllt jeden Block auf ein Vielfaches von „Parität + 1“ Sektoren auf (Padding), und vom Ergebnis hält der Pool rund 3 % als Slop-Reserve zurück, damit ein voller Pool noch verwaltbar bleibt. Dazu kommt der Unterschied zwischen den dezimalen Terabyte auf dem Etikett und den binären Tebibyte, die zfs und zpool anzeigen.

RAIDZ ist kein Backup

Parität und Spiegel schützen vor ausgefallenen Platten — nicht vor versehentlichem Löschen, Verschlüsselungstrojanern, einem defekten Netzteil, das alle Platten erwischt, oder Bedienfehlern. Snapshots helfen gegen einige dieser Fälle, ersetzen aber keine Kopie auf einem zweiten System.

Häufige Fragen

Wie genau ist der Rechner?

Er rechnet mit den Formeln aus dem OpenZFS-Quellcode (Partitionierung ganzer Platten, Metaslab-Aufteilung, RAIDZ-Deflate-Faktor, Slop-Reserve) und gilt für einen leeren Pool aus gleich großen Platten mit Standardparametern. Kompression vergrößert den nutzbaren Platz, Snapshots, Reservierungen und ZVOLs mit kleinen Blöcken verkleinern ihn.

Was ist der Unterschied zwischen zpool list und zfs list?

zpool list zeigt die Rohkapazität aller Platten inklusive Parität. zfs list zeigt, was für Daten tatsächlich zur Verfügung steht — nach Parität, Padding und Slop-Reserve. Der Rechner gibt diesen zweiten Wert als „Nutzbar“ aus.

Warum verliert ein RAIDZ2 aus 5 Platten mehr als zwei Platten?

Weil RAIDZ jeden Block inklusive Parität auf ein Vielfaches von Parität + 1 Sektoren aufrundet. Bei manchen Breiten bleibt dabei ein Rest ungenutzt. ZFS rechnet die Anzeige mit dem Verhältnis eines 128-KiB-Blocks; bei kleineren Blöcken, etwa ZVOLs für VMs, ist der Verlust größer.

Kann ich verschieden große Platten mischen?

In einem Mirror oder RAIDZ zählt jede Platte nur mit der Größe der kleinsten. Der Rechner geht von gleich großen Platten aus. Mehrere vdevs dürfen unterschiedlich groß sein — dann rechnest du sie einzeln und addierst.

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