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Tool · Medienserver

Transcoding-Rechner

Reicht der N100 für Jellyfin — oder muss es eine Arc-GPU sein? Wähle deine Hardware und das Quellmaterial und lies ab, wie viele parallele Transcoding-Streams realistisch drin sind.

Parallele Streams

3–5

geschätzt · 4K HEVC 10-bit → 1080p

Hardware-Encoder

Quick Sync

AV1

Decode

der kommende Streaming-Codec

Einordnung

Aktuelle Empfehlung fürs sparsame Homelab: Auch der kleine N100 transkodiert dank identischer Media-Engine erstaunlich viel — Praxistests zeigen ~8 parallele 1080p-Streams und 3 stabile 4K-Transcodes, bei einstelligem Idle-Verbrauch. AV1 wird dekodiert, aber nicht enkodiert.

Die Stream-Zahlen sind grobe Schätzwerte aus Community-Erfahrungen und hängen stark von Bitrate, Encoder-Einstellungen und Jellyfin/Plex-Version ab — sie ersetzen keinen eigenen Test. Wichtig zur Einordnung: Transcoding ist der Ausnahmefall. Wenn deine Clients (TV, Handy, Apple TV) das Format direkt abspielen (Direct Play), braucht der Server praktisch keine Leistung — erst inkompatible Codecs oder Bandbreiten-Limits erzwingen das Umrechnen.

Was beim Transcoding eigentlich passiert

Transcoding heißt: Der Server rechnet ein Video in Echtzeit in ein anderes Format um, weil der Client das Original nicht abspielen kann oder die Bandbreite nicht reicht. Auf der CPU ist das brutal teuer — moderne iGPUs haben dafür aber eine eigene Media-Engine (bei Intel „Quick Sync“), die das Umrechnen fast nebenbei erledigt. Deshalb transkodiert ein 15-Watt-N100 mit aktivierter Hardware-Beschleunigung mehr Streams als ein alter Xeon mit acht Kernen ohne iGPU.

Die wichtigste Optimierung: gar nicht transkodieren

Bevor du Hardware kaufst, prüfe, ob deine Clients das Material nicht einfach direkt abspielen können (Direct Play) — dann schiebt der Server nur Daten durchs Netz und langweilt sich dabei. Moderne TVs, Apple TV und Shield spielen H.264 und HEVC nativ. Transcoding wird vor allem dann nötig, wenn alte Geräte, Browser-Wiedergabe oder unterwegs gedrosselte Bandbreiten ins Spiel kommen — und richtig teuer wird es erst bei 4K-HDR-Material, das per Tone-Mapping auf SDR-Bildschirme umgerechnet werden muss.

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