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SMART-Baseline für den Homeserver: beide Platten gesund, Zahlen notiert
Von Niclas Hennrich
Was wir gemacht haben: SMART-Monitoring für den Homeserver eingerichtet (smartctl_exporter v0.14.0 + Prometheus, Abfrageintervall 120 s, rein lesend) und direkt die erste Baseline festgehalten — gemessen am 25.08.2026:
| Wert | NVMe (WD SN520, 512 GB) | USB-HDD (1 TB, 5400 rpm) |
|---|---|---|
| SMART-Status | PASSED | PASSED |
| Temperatur | 36 °C | 29 °C |
| Abnutzung | Wear 5 %, Spare 100 % | — |
| Defekte Sektoren | — (NVMe-Modell) | 0 Reallocated / Pending / Uncorrectable |
| Gelesen / geschrieben | ~17,6 TB / ~28,3 TB | nicht verfügbar |
| Betriebsstunden | ~10.900 h | ~22.500 h (~2,6 Jahre) |
Warum es interessant ist: Erst mit einer Baseline werden SMART-Werte aussagekräftig — ob 36 °C oder 5 % Abnutzung gut oder schlecht sind, erkennt man am Trend, nicht am Einzelwert. Überrascht hat uns die USB-Bridge des WD-Elements-Gehäuses: Sie reicht SMART sauber per SAT durch, inklusive aller Fehlerzähler; nur die Lese-/Schreib-Totale fehlen modellbedingt. Und die wichtigste Design-Lektion: fehlender Wert ≠ Fehler. NVMe kennt keine ATA-Attribute, die USB-Platte keine Durchsatz-Totale — wer das nicht explizit ins Statusmodell einbaut, bekommt bei gemischten Laufwerken Dauer-Warnungen.
Für wen: Alle, die ihre Plattengesundheit bisher nur ab und zu von Hand prüfen. Das komplette Setup mit Compose-Datei, Prometheus-Anbindung und allen Stolpersteinen steht im Guide SMART-Monitoring mit smartctl_exporter; einzelne Checks von Hand baust du dir im smartctl Command Builder.